Husten, Schnupfen, Heiserkeit

 

Husten – Schnupfen – Heiserkeit

Thymian blühendHerbstzeit ist wieder die Zeit der gehäuften Atemwegserkrankungen.
Deshalb stand dieses Heilpflanzenwochenende unter dem Einfluss der vielen Drogen, die wir zur Linderung von Beschwerden einsetzen können.
Pflanzen mit Pflanzenschleimen können eine gereizte Schleimhaut beruhigen.
Pflanzen mit seifenähnlichen Stoffen sind in der Lage, Sekrete zu verflüssigen.
Pflanzen mit ätherischen Ölen decken das ganze Spektrum ab und wirken gegen Viren und Bakterien, regen die Schleimsekretion an, unterstützen den Abtransport von Schleimen aus den betroffenen Bronchien. Das Immunsystem wird sowieso dabei unterstützt.
Nicht alles riecht lecker, schmeckt lecker. Doch hier sehen wir über die persönlichen Vorlieben hinweg, denn wir wollen Wirkung.

Es lässt sich selbst ein guter Erkältungstee aus Lindenblüten, Holunderblüten, Ceylon-Zimt,
Schlüsselblumen, Eibisch, kleine Mengen Huflattich, Spitzwegerich und Thymian mischen.
Die Mischung ist individuell, es muss nicht alles zugefügt werden.
1 EL Teemischung wird mit 250ml kochend Wasser übergossen und abgedeckt 15 min ziehen gelassen. Der Sud kann dann mit einem Löffel Honig gesüßt schlückchenweise getrunken werden.
3-5 Tassen pro Tag können schon Beschwerden lindern.

Eine wundervolle Ergänzung ist dann ein Erkältungsbalsam.
Die Teilnehmer haben die Qual der Wahl und dürfen sich für 3 Portionen 9g Droge aussuchen aus:
Eukalyptusblätter, Lorbeerblätter, Myrtenblätter, Thymian, Basilikum., Bohnenkraut, Lavendel, Dost, Fenchel und Anis.

Erkältungsbalsam für 3 Personen

83 g kaltgepresstes Olivenöl
9 g Bienenwachs
ca. 9 g kleingeschnittene trockene Kräuter und Samen gemörsert
5 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Cistrose, Thymian, Salbei, Kiefernadel, Weißtanne etc.)

Kräuter bedeckt mit Olivenöl im Wasserbad mindestens 20 min bei 40 – 30 °C ausziehen lassen, ständig rühren. Abseihen und das Auszugsöl wieder in den Topf geben. Bienenwachs hinzufügen und vorsichtig schmelzen lassen. Danach den Topf vom Herd nehmen und rühren bis es handwarm ist. Ätherisches Öl hinzufügen und in Dosen abfüllen, verschließen.
Etikettieren nicht vergessen. Haltbarkeit ca. 1 Jahr (oder bis das Öl ranzig ist).

Und wer dann noch Lust hat, nimmt sich 1-2 EL trockenes Stein- oder Meersalz, mörsert 5g Kräuter damit sehr fein, füllt es in ein leeres, trockenes Marmeladenglas ab und hat damit schon ein Inhaliersalz.

Wer dann die Herbstzeit nutzen kann, um Waldspaziergänge zu machen, tut seinem Nervensystem und Immunsystem viel Gutes, um gut über eine Infektzeit zu kommen.

So wünsche ich uns allen einen schönen Herbst.

 

 

Ganzheitliche Pflanzenheilkunde

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