Pfingstrose – Paeonia officinalis

Pfingstrose – Paeonia officinalis

Wow, schwer hängen die Blüten am doch recht dünnen Stiel und duften betörend – oder schwülstig? Satt, Fülle, Überfluss. Ein ideales Versteck für ein Meisenjunges, das als Nestflüchter doch noch von der Meisenmuddi gefüttert wird.

Es ist fast zu schade, die prallen rosa –roten Blüten einfach so verwelken zu lassen.

Eine Pfingstrosenblüte im Wasser eingelegt gibt ein tolles Erfrischungsgetränk, nicht nur optisch. Dazu noch erfrischend für ein Gesichtsspray.

Die Pfingstrose war früher eine offizielle Heilpflanze, die in den Klöstern angewendet werden durfte. Die getrocknete Wurzel der chinesischen Pfingstrose wird in der TCM heute noch als Mittel zum Lösen von Krämpfen und Linderung von Schmerzen eingesetzt. Die Pfingstrose wird in China weiter erforscht und zeigt auch Erfolge bei immunologischen Störungen. Vielleicht ist dann auch hier bald ein Heilmittel für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Gicht, Allergien, Neurologische Beeinträchtigungen und Hormonstörungen in der Zulassung.
Auch unsere Haut darf sich an der Pfingstrose freuen. Die Glykoside und Gerbstoffe der Blüten unterstützen bei Hauterkrankungen und verstärken antihistaminische Mittel. Es wurde beobachtet, daß Extrakte Pigmentstörungen aufhellen können. Und es zeigt Wirkung als natürliches Faltenmittel.
Also lasse ich mich hineinfallen in die wundervolle Blüte.

Das alles und noch viel mehr – lernt ihr in der Heilpflanzenausbildung!

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2 Gedanken zu “Pfingstrose – Paeonia officinalis”

  • Michaela Schikorra
  • Klueck