Honigklee oder Steinklee – Melilotus officinalis

 

Auch wenn viele Urlaubsfahrten mit dem Auto in die Ferien schon vorbei sind, so schaut doch mal auf die Mittel – und Randbegrünung der Autobahn, wenn ihr unterwegs seid.
Manchmal wachsen da bis zu 1,20m hohe Sträucher mit weißen oder gelben Blüten. Ihr seit natürlich viel zu schnell vorbei, um die Blütenrispe richtig zu erkennen, aber ein kleines begrenztes Meer der Blüten ist wahrnehmbar.

Der Honigklee (meli = Honig, lotus = Klee) ist ein Rachenblütler, wozu auch Bohnen gehören. Beim genaueren Hinsehen erkennen wir an der Pflanze auch die Kleeblätter und die hübschen Rachenblüten. Die Pflanze duftet in der Nähe süß, lockt somit viele Insekten an.

Wichtige Bestandteile der Pflanze sind verschiedene Cumarine, Saponine und etwas ätherisches Öl.
Mit dieser Zusammensetzung entsteht ein Gemisch, das Entzündungen hemmt, Sekret zurückhält (exsudativ) und somit gegen Ödem wirkt.
Damit haben wir eine Pflanze, die wichtig für unser Venen- und Lymphsystem ist. Der venöse Rückfluss wird verbessert, die Bewegung der Lymphgefäße und Klappen wird unterstützt und die Wundheilung wird unterstützt.

Aber auch hier kann zuviel zuviel sein. Hohe Dosen können Kopfschmerzen verursachen, das kennen wir vielleicht von der Maibowle her, wenn zu viel und zu lange Waldmeister eingelegt wurde.

Und wenn wir wieder zurück auf die Autobahn schauen: da sitzen wir stundenlang mit wenig Bewegung in den Beinen und spüren irgendwann vielleicht auch ein Stauungsgefühl. Und hier zeigt uns die Pflanze wirklich vor Ort, daß sie dann das richtige Heilmittel sein kann.

Das alles und noch viel mehr lernt ihr in der Heilpflanzen- und Aromatherapieausbildung.

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