Die Wilde Möhre ist los

Die wilde Möhre ist los

Im August sehen wir sie zuhauf. An Autobahnen und Deichen oder Wiesen.

Daucus carotis – die wilde Möhre.
Die hübsche besondere Doldenblütlerin fällt mit ihrem eleganten Blütenkopf auf. Und wer genau hinschaut erkennt eine kleine dunkelviolette Scheinblüte im Zentrum der Dolde. Insekten könnten denken, dass dort ein weiterer Artgenosse sitzt- und gesellen sich dazu.

Die Blüte der Karotte greift das Thema „Fokus“ und „Konzentrierung“ auf. Nicht nur die dunkle Scheinblüte weist darauf hin, auch die Veränderung der Blüte auf dem Weg zur Samenreife. Der Blütenstand formt sich um zu einem Nest. Im geschützten Nest können die Samen ungestört reifen.

Im Mittelalter wurde die Wurzel bei Erkrankungen von Leber, Nieren und Milz verwendet.
Alle Pflanzenteile wurden innerlich und äußerlich zur Beschleunigung der Geburt und Menstruationsanregung verwendet. Damit ist die wilde Form der Karotte nicht für Schwangere geeignet.
Enthaltenes Carotol (Sesquiterpenol) scheint in der Lage zu sein, Neubildung von Leberzellen anzuregen.

In der Aromatherapie werden die ausgereiften Samen der wilden Möhre destilliert. Hier ist ein wundervolles Hautmittel entstanden, dass verdünnt bei irritierter, entzündeter oder alter Haut angewandt werden kann. Das Immunsystem der Haut wird gestärkt und die Hautstruktur regeneriert.

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