Christrose und Nieswurz – Helleborus niger

Schneerose – Christrose – schwarze Nieswurz – Helleborus niger

Etwas spät dran, meine schöne Helleborus. In Gärtnereien und Discountern wird die schwarze Nieswurz als Winterblüher schon um die Weihnachtszeit herum verkauft.

Hellerborus gehört zur Familie der Ranunkeln. Trotz ihrer grün-weißlichen Blüte hat sie den Namen „niger“, da ihre Wurzeln und Rhizome dunkel sind.

In der Volksmedizin wurde der getrocknete Wurzelstock verwendet. Der Überlieferung nach hat ein Ziegenhirte mit der Pflanze die Tochter des König Proitos von Argos vom Wahnsinn geheilt. Aufgrund der giftigen Alkaloidmenge wird jedoch vor der Eigenanwendung gewarnt.
Für die homöopathische Anwendung ist sie ein mögliches Mittel bei Hirnhautentzündung, Verwirrtheitszuständen, Herzerkrankungen, zerstörerischen Prozesse und anderen Erkrankungen.

Ein recht neues Gebiet ist die homöopathische anthroposophische Anwendung bei Krebserkrankungen und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Die Wirkung beruht auf einer Hemmung der Entzündungsstoffe, besonders wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Dazu unterstützt sie bei Angst und Unruhezuständen, Kopfschmerzen und Hirnödemen und hilft, bei der Erkrankung einen klaren Kopf zu bewahren.
Bei rheumatoider Arthritis, aktivierter Arthrose, Kollagenosen kommt die antientzündliche Wirkung ebenfalls zum Tragen. Dazu gibt es auch Behandlungserfolge bei Demenzerkrankungen. (Quelle: Helixor / Hellborus). Auch hier werden Selbstheilungskräfte unterstützt.
Und so linst sie voller geheimer Kräfte schon früh im Jahr aus der Erde – vielleicht auch mal wieder aus dem Schnee?

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